Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

Helsingborg
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Helsingborg (historisch HĂ€lsingborg; hochdeutsch veraltet Helsingburg) ist eine Stadt im sĂŒdschwedischen Schonen in der Provinz SkĂ„ne lĂ€n. Sie hat 104.250 Einwohner (Stand 31. Dezember 2015). Damit ist sie die achtgrĂ¶ĂŸte Stadt Schwedens und nach Malmö die zweitgrĂ¶ĂŸte Stadt Schonens. Helsingborg ist der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde. Die Stadt ist ein bedeutender Industriestandort und hat den zweitgrĂ¶ĂŸten Hafen des Landes.

Contents

‱ Klima
‱ Geschichte
‱ Religion
‱ Politik
‱ Wappen
‱ Stadtbild
‱ PlĂ€tze
‱ Theater
‱ Museen
‱ Musik
‱ Bauwerke
‱ Sport
‱ Wirtschaft
‱ Verkehr
‱ Bildung
‱ Medien
‱ Sonstiges
‱ Literatur
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Geographie und Geologie

Helsingborg liegt an der WestkĂŒste Schonens an der schmalsten Stelle des Öresunds, der Meerenge zwischen Schweden und der dĂ€nischen Insel Seeland, gegenĂŒber der dĂ€nischen Stadt HelsingĂžr. Im Norden, Osten und SĂŒden ist die Stadt von offenem Land, das vorwiegend landwirtschaftlich genutzt wird, umgeben.

PrĂ€gend fĂŒr das Stadtbild ist eine geologische Verwerfungszone, die sich leicht landeinwĂ€rts entlang des Öresundes zieht und die Stadt in einen höher- und einen tiefergelegenen Teil gliedert. Die Verwerfungskante, Teil der Tornquistzone, einer Verwerfung, die sich diagonal vom Kattegat durch Schonen bis nach Bornholm erstreckt, und die östlich angrenzende hochgelegene Ebene tragen die Bezeichnung Landborgen. Einige wenige natĂŒrliche Einschnitte in dem Hang, der im Stadtzentrum eine Höhe von 20 bis 40 Metern erreicht, verbinden die historische Altstadt mit den Stadtteilen oberhalb des Hangs. Die Altstadt liegt eingezwĂ€ngt zwischen Landborgen und dem Öresund auf Meeresniveau. Über die durch die Landborgen gezogene natĂŒrliche Grenze hat sich die Innenstadt bis heute nicht landeinwĂ€rts ausgedehnt. Stattdessen wurde durch Landgewinnung im Öresund neues Bauland im Zentrum Helsingborgs geschaffen.

Im SĂŒden Helsingborgs mĂŒndet der Fluss RÄÄn in den Öresund.

Klima

Durch die Lage Helsingborgs am Öresund herrscht in der Stadt ein kĂŒhlgemĂ€ĂŸigtes Klima mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 8,2 Grad Celsius. Die mittlere Monatstemperatur im Januar liegt bei −0,1 Grad Celsius, im Juli bei 16,8 Grad Celsius. Die durchschnittliche jĂ€hrliche Niederschlagsmenge betrĂ€gt 568 mm.cite-ref-2[2]

Namensherkunft

Der Stadtname leitet sich vermutlich von hals fĂŒr „Hals“, einer Bezeichnung fĂŒr die schmalste Stelle des Öresunds, „ing“ fĂŒr „Leute, Gefolge, Bewohner“ und borg fĂŒr „Burg“ ab. Nach einer Rechtschreibreform 1906 wurde der Name 1912 in HĂ€lsingborg geĂ€ndert, um ihn den neuen Schreibregeln anzupassen. Diese Änderung wurde im Rahmen einer Gemeindereform 1971 rĂŒckgĂ€ngig gemacht.

Geschichte

Helsingborg, ursprĂŒnglich eine dĂ€nische Stadt, ist eine der Ă€ltesten StĂ€dte im heutigen Schweden und war wegen seiner strategisch gĂŒnstigen Lage am Öresund immer wieder umkĂ€mpft. Die Siedlung wurde um 1070 erstmals in einem Brief Adams von Bremen erwĂ€hnt; jedoch gilt heute die erste urkundliche Nennung unter der Bezeichnung Helsingaburgh durch den dĂ€nischen König Knut IV. vom 21. Mai 1085 als Geburtsstunde der Stadt.

Es wird vermutet, dass es hier zum Ende des 9. Jahrhunderts eine kleinere Befestigungsanlage zum Schutz der Überfahrt zwischen Schonen und Seeland gab. Zu den ersten grĂ¶ĂŸeren Bauten im Umkreis der Burg gehörten die drei Kirchen St. Clemens, St. Petri und St. Olai. Die einfache Festung wurde im 12. Jahrhundert durch ein Burgschloss aus Sandstein ersetzt, dessen dominierender Teil ein runder Turm mit etwa vier Meter dicken WĂ€nden war. Die Stadt wuchs und immer mehr Menschen siedelten am Ufer des Öresunds im Schutze der Burg.

Im 14. Jahrhundert zĂ€hlte Helsingborg zu den wichtigsten StĂ€dten DĂ€nemarks. Die Burg gehörte mit ihrem um diese Zeit errichteten Verteidigungsturm, bezeichnet als KĂ€rnan, zu einer der stĂ€rksten Festungen Nordeuropas. Die neuerbaute Sankt-Marien-Kirche, eine der grĂ¶ĂŸten Stadtkirchen DĂ€nemarks in dieser Periode, zeugte von der Bedeutung Helsingborgs.

1329 verpfĂ€ndete der dĂ€nische König Christoph II. Helsingborg – wie ganz Schonen und Blekinge – an Graf Johann III. von Holstein-Kiel. Von ihm erkaufte 1332 Magnus von Norwegen und Schweden das Pfand.

Nach dem Erwerb des Pfands behauptete Magnus die SouverĂ€nitĂ€t ĂŒber Blekinge und Schonen und ließ sich als König von Schonen und Blekinge huldigen. Blekinge und Schonen, und damit Helsingborg, kamen so in eine Personalunion mit Norwegen und Schweden. Die SouverĂ€nitĂ€t des Magnus wurde 1343 von Waldemar IV. Atterdag von DĂ€nemark, nie aber vom Papst anerkannt. Waldemar nahm 1360 Schonen und Blekinge zurĂŒck.

Nach der Schlacht bei Helsingborg 1362 eroberten 1369 die Truppen der Kölner Konföderation unter dem Kommando des LĂŒbecker BĂŒrgermeisters Bruno von Warendorp die Festung Helsingör. Die Einnahme dieser strategischen SchlĂŒsselposition am Sund war Voraussetzung fĂŒr die Beendigung des Zweiten Waldemarkrieges zwischen der Hanse und DĂ€nemark durch den Frieden von Stralsund 1370.

Trotz der EinfĂŒhrung des Sundzolls 1429 nahm die Bedeutung Helsingborgs im 15. und 16. Jahrhundert ab, nachdem in HelsingĂžr auf der gegenĂŒberliegenden Seite des Sunds die modernere Festung Schloss Kronborg errichtet worden war. Im 17. und 18. Jahrhundert war das Geschick der Stadt von schweren VerwĂŒstungen durch die dĂ€nisch-schwedischen Kriege bestimmt, die die Bevölkerung oftmals zur Flucht zwangen.

Die Stadt geriet 1658 durch den Frieden von Roskilde an die schwedische Krone. Im Schonischen Krieg zwischen 1675 und 1679 wurde Helsingborg zwei Mal von DĂ€nemark unter Feldmarschall Gustav Wilhelm von Wedel zurĂŒckerobert. Aus diesem Grund beschloss der schwedische König Karl XI. den Abriss der Stadtmauern und des grĂ¶ĂŸten Teils des Schlosses. Einzig der Turm KĂ€rnan blieb bestehen. Im Verlauf des Großen Nordischen Krieges landete 1709 ein starkes dĂ€nisches Heer unter Christian Detlev von Reventlow sĂŒdlich von Helsingborg und nahm die Stadt ein. Der schwedischen Generalgouverneur von Schonen, Magnus Stenbock, besiegte am 28. Februar 1710 die dĂ€nische Armee in der Schlacht bei Helsingborg, und die Stadt wurde wieder von der schwedischen Krone regiert. 1719 wurde Helsingborg, wie ganz Schonen, Teil von Schweden.

FĂŒr die Bevölkerung der Stadt waren die vielen Kriege verheerend. Seuchen und der zu Kriegszeiten stark eingeschrĂ€nkte Handel ĂŒber den Öresund sorgten fĂŒr eine Stagnation der Bevölkerungszahlen und der wirtschaftlichen Entwicklung. 1711 brach zudem die Pest aus, die ein Jahr spĂ€ter ĂŒberwunden war.

Erst in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts begann sich die Stadt langsam wieder zu erholen. Vor allem viele neue Industriebetriebe und die Abschaffung des sogenannten Sundzolls fĂŒr die Passage des Öresunds 1857 fĂŒhrten zu einem starken Bevölkerungswachstum. 1884 hatte Helsingborg 14.279 Einwohner. 1892 nahm die erste FĂ€hrverbindung nach HelsingĂžr mit Dampfschiffen ihren Betrieb auf. Der Hafen wurde bedeutend fĂŒr den Export von Getreide und anderen GĂŒtern. Mehrere Industrielle, die oft gleichzeitig Ämter in der Gemeinde oder im schwedischen Reichstag innehatten, trieben die Entwicklung der Stadt voran.

Um die Jahrhundertwende expandierte die Stadt schnell und wuchs mit ehemals eigenstĂ€ndigen Ortschaften zusammen, die nun einer Stadt gehörten, die in den 1920ern bereits mehr als 50.000 Einwohner zĂ€hlte und damit Schwedens fĂŒnftgrĂ¶ĂŸte Stadt war. 1903 wurde im Rahmen der sogenannten „Helsingborgausstellung“ ein Straßenbahnnetz eingeweiht, das bis 1967 bestand.

Im Zweiten Weltkrieg fĂŒhrte zwischen 1940 und 1943 die den Deutschen von der schwedischen Regierung zugestandene Versorgungslinie (permittenttĂ„gen) der Wehrmacht zur russischen Front in Finnland und ins besetzte Norwegen durch Helsingborg. Nach der Auflösung des Vertrages und der einsetzenden Verfolgung unter anderem der jĂŒdischen Bevölkerung in DĂ€nemark flĂŒchteten 1943 Nacht fĂŒr Nacht hunderte Menschen ĂŒber den Öresund und suchten in Helsingborg Schutz.

Stadtgliederung

Die Stadt Helsingborg besteht aus den 32 der 42 Gemeindebezirke (b-omrĂ„den) der Gemeinde Helsingborg, die den „Innenbezirk“ (inneromrĂ„de) der Gemeinde bilden. Ein Stadtbezirk ist jeweils nach einem der Stadtteile, die er umfasst, benannt. Speziell am Stadtrand zĂ€hlen umgebende Industriegebiete sowie große forst- und landwirtschaftlich genutzte FlĂ€chen zu einem Stadtbezirk.

Die Charaktere der einzelnen Stadtteile sind sehr unterschiedlich. So gibt es die historische Altstadt (Gamla stan) mit einer zum Teil mehrere Jahrhunderte alten Bebauung, Massenwohnsiedlungen am Rande der Stadt wie Drottninghög, die in den 1960er und 70er Jahren im Rahmen des sogenannten Millionenprogramms, eines landesweiten Wohnungsbauprojekts der schwedischen Regierung, entstanden, stÀdtische Villengegenden wie Olympia aus der wirtschaftlichen Hochzeit der Stadt und eher lÀndliche Gegenden wie in RÄÄ.

| Die Stadtbezirke Helsingborgs (Einteilung sowie Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2006) | Die Stadtbezirke Helsingborgs (Einteilung sowie Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2006) | Die Stadtbezirke Helsingborgs (Einteilung sowie Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2006) | Die Stadtbezirke Helsingborgs (Einteilung sowie Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2006) | Die Stadtbezirke Helsingborgs (Einteilung sowie Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2006) | Die Stadtbezirke Helsingborgs (Einteilung sowie Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2006) | Die Stadtbezirke Helsingborgs (Einteilung sowie Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2006) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Norr (3600) | 12 | Centrum (3347) | 22 | NĂ€rlunda (1125) | |
| 2 | Mariastaden (2302) | 13 | Eneborg (3816) | 23 | Eskilsminne (1835) | |
| 3 | Ringstorp (2802) | 14 | Wilson Park (1988) | 24 | Gustavslund (2772) | |
| 4 | Berga (1720) | 15 | RosengÄrden (4388) | 25 | Planteringen (2663) | |
| 5 | Drottninghög (2708) | 16 | Husensjö (1564) | 26 | Elineberg (2115) | |
| 6 | Dalhem (4530) | 17 | Sofieberg (1606) | 27 | Ramlösa (4593) | |
| 7* | TÄgaborg (7113) | 18 | Adolfsberg (4319) | 28 | Miatorp (2406) | |
| 8 | Stattena (2549) | 19 | Söder (3665) | 29 | Högasten (1034) | |
| 9 | Fredriksdal (4202) | 20 | Högaborg (4017) | 30 | Ättekulla (3274) | |
| 10 | Slottshöjden (3621) | 21 | FÀltabacken (930) | 31 | RÄÄ (3021) | |
| 11 | Olympia (1843) | * Stadtbezirke TÄgaborg N (7a) und TÄgaborg S (7b) hier zusammengefasst, da sie gemeinsam einen Stadtteil ausmachen. | * Stadtbezirke TÄgaborg N (7a) und TÄgaborg S (7b) hier zusammengefasst, da sie gemeinsam einen Stadtteil ausmachen. | * Stadtbezirke TÄgaborg N (7a) und TÄgaborg S (7b) hier zusammengefasst, da sie gemeinsam einen Stadtteil ausmachen. | * Stadtbezirke TÄgaborg N (7a) und TÄgaborg S (7b) hier zusammengefasst, da sie gemeinsam einen Stadtteil ausmachen. | |

Bevölkerung

Entwicklung der Einwohnerzahl

Bis etwa 1800 zĂ€hlte Helsingborg unter 1500 Einwohner. In der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts stieg die Bevölkerungszahl sprunghaft an, was vor allem auf die zu dieser Zeit boomende Wirtschaft, sowie auf Eingemeindungen kleinerer umgebender Ortschaften zurĂŒckzufĂŒhren ist.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen von Helsingborg von 1570 bis 2005. Die Angaben beziehen sich vor 1862 (wahrscheinlich) auf die Stadt Helsingborg (s), von 1862 bis 1970 auf die Stadtgemeinde Helsingborg (g) und ab 1971 auf den Innenbezirk (inneromrĂ„de) der Gemeinde Helsingborg (i).

| Jahr | Einwohner [ 3 ] [ 4 ] | Bezug |
|---|---|---|
| 1570 | 659 | s |
| 1610 | 754 | s |
| 1650 | 978 | s |
| 1690 | 1.287 | s |
| 1730 | 1.269 | s |
| 1770 | 1.321 | s |
| 1810 | 2.087 | s |
| 1850 | 4.140 | s |
| 1890 | 20.410 | g |
| 1930 | 55.889 | g |
| 1950 | 71.627 | g |
| 1970 | 82.432 | g |
| 1995 | 84.494 | i |
| 31. Dezember 2000 | 87.908 | i |
| 31. Dezember 2001 | 88.616 | i |
| 31. Dezember 2002 | 89.393 | i |
| 31. Dezember 2003 | 89.955 | i |
| 31. Dezember 2004 | 90.768 | i |
| 31. Dezember 2005 | 91.468 | i |
| 31. Dezember 2010 | 97.122 | i |
| 31. Dezember 2015 | 104.250 | i |

Bevölkerung mit auslÀndischem Hintergrund

Der Anteil der Bevölkerung mit auslĂ€ndischem Hintergrund an der Gesamtbevölkerung betrĂ€gt in Helsingborg 23,2 Prozent. Dabei sind unter „Bevölkerung mit auslĂ€ndischem Hintergrund“ die Einwohner zu verstehen, die entweder im Ausland geboren sind oder deren beide Elternteile im Ausland geboren sind.

Die wichtigsten HerkunftslĂ€nder der im Ausland Geborenen, insgesamt sind es rund 150 Nationen, und die Zahl der von dort stammenden Personen zeigt fĂŒr das Jahr 2006 die Tabelle. Die Zahlen beziehen sich auf die Gemeinde Helsingborg; allerdings lassen sich durchaus RĂŒckschlĂŒsse auf die Situation in der Stadt Helsingborg ziehen, da rund 84,5 Prozent der auslĂ€ndischen Bevölkerung der Gemeinde in der Stadt leben.

| Herkunftsland | Anzahl Personen |
|---|---|
| Jugoslawien | 3111 |
| DĂ€nemark | 2258 |
| Bosnien und Herzegowina | 1474 |
| Polen | 1387 |
| Irak | 1171 |
| Libanon | 1016 |
| Finnland | 860 |
| Deutschland | 785 |
| Iran | 689 |
| Vietnam | 510 |
| RumÀnien | 434 |
| Ungarn | 387 |
| Norwegen | 385 |
| TĂŒrkei | 309 |
| Übrige | 5494 |

Religion

Da in Schweden keine Daten zur Religionszugehörigkeit erhoben werden dĂŒrfen und deshalb keine offiziellen Statistiken existieren, lassen sich diesbezĂŒglich nur Vermutungen anstellen.

Die grĂ¶ĂŸte religiöse Gruppe bilden die Mitglieder der evangelisch-lutherischen Schwedischen Kirche, die bis 1999 Staatskirche war. Nach eigenen Angaben zĂ€hlte sie am 1. November 2005 in den vier Gemeinden (församlingar) Maria, Filborna, Gustaf Adolf und Raus, die im Stadtgebiet liegen, 62.747 Mitglieder.cite-ref-5[5] Seit dem 1. Januar 1990 ist mit der Gemeinde St. Basilus den Store die Serbisch-Orthodoxe Kirche in Helsingborg vertreten. Seit 1996 besitzt die fĂŒr Nordwestschonen zustĂ€ndige Gemeinde ein eigenes KirchengebĂ€ude.cite-ref-6[6] Daneben existieren mehrere freikirchliche Gemeinden, unter anderem der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, der Pfingstbewegung, der Evangelischen Vaterlandsstiftung oder der Schwedischen Missionskirche.

Neben den christlichen Glaubensgemeinschaften gibt es eine jĂŒdische Gemeinde mit einer Synagoge im Zentrum Helsingborgs. Der Ahel-Al-Sunnah-Verein ist die grĂ¶ĂŸte islamische Vereinigung in Helsingborg und hat im Stadtteil Högasten ihre VersammlungsrĂ€ume.cite-ref-7[7]

Soziale Struktur

Zwischen den zentralen Stadtteilen nördlich und sĂŒdlich des Zentrums bestehen traditionell deutliche Unterschiede in der sozialen Struktur. Waren die sĂŒdlichen Stadtteile frĂŒher die Wohngebiete der in den benachbarten Industriegebieten beschĂ€ftigten Arbeiter und die nördlichen Stadtteile Heimat der bessergestellten BĂŒrger, so bestehen zwischen dem SĂŒden mit Stadtteilen wie Söder, Planteringen und Högaborg und dem Norden mit Stadtteilen wie Norr und TĂ„gaborg heute erhebliche Unterschiede unter anderem bei AuslĂ€nderanteil, Arbeitslosenquote, Einkommensverteilung und Bildungsstand.

Zu den Gegenden mit ĂŒberwiegend sozial schwacher Bevölkerung gehören viele der im Rahmen des Millionenprogramms entstandenen Stadtteile wie Drottninghög im Nordosten der Stadt.

Die Unterschiede lassen sich anhand der oben genannten statistischen Merkmale AuslÀnderanteil, Arbeitslosenquote, Bildungsstand (am Beispiel des Bevölkerungsanteils mit nachgymnasialem Bildungsabschluss) und durchschnittliches Jahreseinkommen belegen:

Aus den Ergebnissen einer Studie des schwedischen Integrationsverket geht hervor, dass sich die Segregation in Helsingborg in den Jahren 1997–2004 weiter verstĂ€rkt hat.cite-ref-12[12]

Politik

Hauptartikel: Helsingborg (Politik)

Die verwaltende Instanz der Stadt ist die Gemeinde Helsingborg (Helsingborgs stad). Ihr Gebiet erstreckt sich jedoch ĂŒber die Grenzen der eigentlichen Stadt in siedlungsgeographischem VerstĂ€ndnis (tĂ€tort) hinaus und schließt außerhalb gelegene Ortschaften mit ein.

Helsingborg ist der Hauptort (centralort) der Gemeinde und damit Sitz der kommunalen Verwaltung.

Helsingborg ist traditionell sozialdemokratisch geprĂ€gt. Seit der letzten Gemeindewahl 2006 wird die Gemeindepolitik maßgeblich von der sogenannten „BĂŒrgerlichen Allianz“ aus Konservativen, Christdemokraten, Zentrum und der Liberalen bestimmt.

Historische Entwicklung

1862 wurde Helsingborg mit Inkrafttreten von Gemeindegesetzen in eine Stadtgemeinde umgewandelt, in der alle der Stadt Steuer zahlenden Personen das Recht hatten, den Stadtrat zu wĂ€hlen. Vorher war dies den Stadtbewohnern, die zum Stand der BĂŒrger (burskap) gehörten, vorbehalten. Die neue Stadtgemeinde wurde von einem Magistrat geleitet und hatte einen 26-köpfigen Gemeinderat (stadsfullmĂ€ktige). Jeweils der halbe Gemeinderat wurde jedes zweite Jahr fĂŒr vier Jahre gewĂ€hlt. Da es zu dieser Zeit keine Parteien und damit wenig kontrĂ€re politische Debatten gab, war das Interesse der Bevölkerung an den Wahlen anfangs gering. Das Wahlsystem sah vor, das jeder Einwohner bis zu 100 Stimmen haben konnte, je nachdem, wie viel Steuern er an die Gemeinde zahlte. Die Höchstzahl der Stimmen wurde 1909 auf 40 gesenkt, und 1918 wurde diese Form des Wahlsystems abgeschafft. 1899 wurde der erste Sozialdemokrat in den Gemeinderat gewĂ€hlt. Dies geschah auf Initiative des Unternehmers Nils Persson und des Reichstagsmitglieds Oscar Trapp, die es als wichtig ansehen, dass die Arbeiterbewegung ĂŒber Mitsprache im Gemeinderat verfĂŒgte. Durch die Wahlreform 1909 verdreifachte sich der Anteil der Sozialdemokraten im Gemeinderat und 1918 wurden sie zur grĂ¶ĂŸten Fraktion.

In den Jahren 1905, 1907, 1917 und 1918 wurden viele Orte der die Stadt umgebenden Landgemeinden in die Stadtgemeinde Helsingborg eingemeindet. 1971 wurde die Stadtgemeinde Helsingborg bei einer Kommunalreform mit vier bei der frĂŒheren Kommunalreform von 1952 gebildeten Landgemeinden zusammengelegt und ist seitdem ein Teil der Gemeinde Helsingborg. Die Gemeinde ist eine von dreizehn im Land, die in der Eigenbezeichnung stad anstelle von kommun verwendet.

Zur Geschichte der Gemeinde Helsingborg ab 1971 siehe: Helsingborg (Gemeinde)

Wappen

Das Stadtwappen von Helsingborg ist eine Weiterentwicklung eines Siegels aus dem 14. Jahrhundert. Das Siegel zeigt eine Burg mit einem zentralen, von einem Kreuz gekrönten Turm mit spitzem Dach hinter einer Mauer mit Zinnen. Der Turm stellt wahrscheinlich einen Kirchturm dar. Unwahrscheinlich ist die Ă€ltere Deutung, dass es sich um den Turm KĂ€rnan handelt. Nach neueren archĂ€ologischen Erkenntnissen ist dieser Turm jĂŒnger als das Siegel. Das Siegel wurden zweimal, 1916 und 1946, von König Gustav V. als Wappen festgestellt. Seit 1971 wird das Wappen von der Gemeinde Helsingborg verwendet. Es wurde 1974 fĂŒr die Gemeinde beim schwedischen Patentamt registriert.

StÀdtepartnerschaften

Helsingborg war eine der ersten StĂ€dte der Welt, die eine StĂ€dtepartnerschaft einging. Die Zusammenarbeit mit dem dĂ€nischen HelsingĂžr begann bereits 1838. 1849 trafen sich ReprĂ€sentanten beider StĂ€dte auf dem zugefrorenen Öresund, um eine Freundschaftsbekundung zu unterzeichnen. Nach dem Beschluss des Baus der Öresundverbindung zwischen Malmö und Kopenhagen und im Hinblick auf den daraus folgenden Verlust der kĂŒrzesten Verbindung zwischen Schweden und DĂ€nemark und die Verlagerung der Hauptverkehrsrouten Richtung SĂŒden unterzeichneten Vertreter der beiden StĂ€dte 1995 ein Zusammenarbeitsabkommen („HH-samarbetet“) in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Verkehrsinfrastruktur, Umwelt, Kultur und Bildung.

Heute hat Helsingborg vier PartnerstÀdte (vÀnorter):

‱ Danemark HelsingĂžr (DĂ€nemark), seit 1849
‱ Estland PĂ€rnu (Estland)
‱ Kroatien Dubrovnik (Kroatien), seit 1998
‱ Vereinigte Staaten Alexandria, VA (USA)

Neben den oben genannten StĂ€dtepartnerschaften gibt es noch zahlreiche weitere Partnerschaften zwischen Schulen der Stadt Helsingborg mit anderen Schulen auf der Welt. So findet beispielsweise seit vielen Jahren ein jĂ€hrlicher SchĂŒleraustausch zwischen einem Gymnasium in Helsingborg und dem Campe-Gymnasium in Holzminden (Niedersachsen) statt.

Stadtbild

Trotz des hohen Alters der Stadt gibt es nur wenige GebĂ€ude, die davon zeugen. Ein Großteil der alten Bauten wurde Opfer der VerwĂŒstungen, die die ĂŒber Jahrhunderte immer wieder die Stadt heimsuchenden Kriege zwischen DĂ€nen und Schweden mit sich brachten. Besonders schlimm waren die Zerstörungen im Schonischen Krieg, als der dĂ€nische König Kristian V. große Teile Helsingborgs niederreißen ließ, um mit dem gewonnenen Material die Stadtbefestigungen zu verstĂ€rken. Karl XI. zerstörte das Schloss Helsingborgs, von dem nur der Turm KĂ€rnan ĂŒbrig blieb. Die einzigen Profanbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die die Jahrhunderte ĂŒberlebten, sind das Jacob-Hansen-Haus (Jacob Hansens hus), der GamlegĂ„rd und der Henckelsche Hof (Henckelska gĂ„rden).

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Helsingborg zu einer „geteilten“ Stadt mit den reichen nördlichen Stadtteilen und den Ă€rmeren Arbeiterquartieren im SĂŒden. Die traditionelle Grenze war die Straße TrĂ€dgĂ„rdsgatan. Diese Teilung ist noch heute sichtbar, so hat der sĂŒdliche Stadtteil Söder die höchste Einwandererdichte. Als GrĂŒnde fĂŒr diese Separierung der Bevölkerungsschichten gilt sowohl die NĂ€he der sĂŒdlichen Stadtteile zu den Industriegebieten als auch, dass der Norden durch seinen direkten Zugang zum Wasser, der den Wohngebieten im SĂŒden durch den Hafen und die Eisenbahn verwehrt blieb, die attraktivere Wohngegend darstellte.

Baugeschichte

Die ersten HĂ€user der Stadt lagen auf dem Hang im Schutze des Schlosses. Die Stadt wuchs dann weiter in Richtung Öresund. In den Bereichen die an den Turm KĂ€rnan anschließen, ist noch ein mittelalterliches Straßenmuster mit unregelmĂ€ĂŸigen Wohnquartieren zu erkennen. Hier liegt Helsingborgs erste Hauptstraße, Storgatan, die heute in einen nördlichen und einen sĂŒdlichen Teil aufgeteilt ist. An dieser Straße liegen einige der historisch wertvollsten GebĂ€ude der Stadt. Dazu zĂ€hlen die Sankt-Marien-Kirche und das Ă€lteste Wohnhaus Helsingborgs, das Jacob-Hansen-Haus, welches als einziges in der Stadt von vor 1670 stammt.

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurden vorwiegend FachwerkhĂ€user gebaut. Mit der dann einsetzenden neuen BlĂŒte der Stadt wurden viele der alten Bauten durch eine protzigere Architektur ersetzt. Mit der Errichtung des Zentralhafens 1832 wuchs der Ort in den Öresund hinein. Auf der neu gewonnenen LandflĂ€che entstanden viele Prunkbauten entlang der zu dieser Zeit angelegten Paradestraßen Drottninggatan und JĂ€rnvĂ€gsgatan, der heutigen Hauptverkehrsachse, sowie dem zentralen Platz Stortorget, darunter das Hotel Mollberg und das 1897 erbaute Rathaus im neugotischen Stil, das als Zeichen fĂŒr die gestiegene Bedeutung der Stadt gelten sollte.

An der Straße JĂ€rnvĂ€gsgatan wurde 1865 der Hauptbahnhof errichtet, der mit dem Hafen eine Grundlage fĂŒr viele neue Industriebetriebe darstellte. Im Anschluss an diese Betriebe entstanden Arbeiterquartiere, die zusammen den Stadtteil Söder bildeten. Hier wurde die Gustav-Adolf-Kirche und der Platz Nya torg (heute Gustaf Adolfs torg genannt) als zweites Stadtzentrum errichtet.

Im 19. Jahrhundert wurden die Befestigungsanlagen östlich des Schlosses abgerissen. Hier entstanden vor allem GebĂ€ude fĂŒr verschiedene Institutionen wie das Handelsgymnasium von 1863, das Lazarett von 1878, die Armenpflegestation von 1888 und die Nicolaischule von 1898. Mit diesen Bauten etablierte sich der Stadtteil Olympia mit Villen im Jugendstil. Mit Hilfe einer Spende des Industriellen Henry Dunker konnte die Stadt 1927 einen Wettbewerb fĂŒr ein neues Konzerthaus starten. Diesen Wettbewerb gewann der Architekt Sven Markelius. Sein siegreicher Vorschlag war ein FunktionsgebĂ€ude mit weißem Putz, das 1932 fertiggestellt war und heute das beste Beispiel fĂŒr funktionelle Architektur in Schweden ist.

Durch die andauernde Expansion Helsingborgs sind in der Stadt alle Baustile der letzten zwei Jahrhunderte vertreten. Das schwedische Millionenprogramm hat hier in den Stadtteilen Dalhem, Fredriksdal und Adolfsberg seine Spuren hinterlassen. Genauso blieb Helsingborg nicht von der großen Abrisswelle der 1970er-Jahre verschont. Viele Ă€ltere GebĂ€ude im Zentrum mussten neuen Ziegelbauten weichen. Zwei dieser modernen Bauten sind das FirmengebĂ€ude von Skandia und die SEB-Bank.

Das grĂ¶ĂŸte Bauprojekt der neusten Zeit sind die GebĂ€ude, die 1999 fĂŒr die Architekturausstellung H99 am Nordhafen im neuen Funktionalstil errichtet wurden.

PlÀtze

Der Ă€lteste Platz Helsingborgs heißt Stortorget und erstreckt sich von einer Treppenanlage im Osten bis zur Straße Drottninggatan (Konsul Trapps plats) im Westen, wo eine Reiterstatue steht, die Magnus Stenbock zeigt. Der Platz verdankt seine spezielle lĂ€ngliche Form der Tatsache, dass dĂ€nische Truppen im Schonischen Krieg (1676–1679) eine breite Versorgungsschneise zwischen Schloss und Hafen durch die Stadt schlugen. Nach Kriegsende wurde die FreiflĂ€che bis Ende des 19. Jahrhunderts zu Handelszwecken genutzt. Im Laufe der Zeit entstanden rund um den Platz große GebĂ€ude mit prunkvollen Fassaden.

Weiter Richtung Hafen liegt der Platz Hamntorget, der in den 1890er-Jahren im Zusammenhang mit dem Bau des Nordhafens geschaffen wurde. Im Alltag als Parkplatz genutzt, finden auf ihm zu besonderen AnlĂ€ssen, wie dem Helsingborgsfestival Konzerte statt. Am Platz liegt das Alte Zollhaus (Gamla tullhuset), heute Abfahrt von ÖresundsfĂ€hren, und die alte FĂ€hrstation, heute ein Rockclub. Direkt am Pier steht die Statue Sjöfartsgudinnan („Seefahrtsgöttin“), die von Carl Milles geschaffen wurde. Daneben steht ein Monument, dass an die Landung Karl XIV. Johans in Helsingborg erinnert.

Zwischen Hamntorget und Knutpunkten, dem (Bus-)Bahnhof und FĂ€hrterminal, liegt der Kungstorget, der frĂŒher, als die Bahngleise noch quer durch die Stadt fĂŒhrten, Bahn- und ParkgelĂ€nde war. Heute gibt es hier im Sommer FreiluftgaststĂ€tten und BĂŒhnen fĂŒr unterschiedliche Veranstaltungen.

Der Sundstorget wurde 1865 auf dem Öresund abgewonnenem Land angelegt. Rund um den Platz wurden einige monumentale GebĂ€ude gebaut und spĂ€ter ein großer Teil des Markthandels vom Stortorget hierher verlegt, nachdem in der WesthĂ€lfte des Platzes eine Markthalle gebaut worden war. In der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts wurde diese wieder abgerissen und der Platz als Parkplatz genutzt. 2004 wurden bei Umbauarbeiten die Autos unter die Erde verbannt. Im SĂŒden des Platzes entstand eine neue Markthalle aus Glas. Entlang der Nordseite des Platzes liegen einige Restaurants mit Terrassen. Im Westen wird der Platz von Dunkers kulturhus begrenzt.

Einige PlĂ€tze tragen den Namen von Personen, die fĂŒr die Entwicklung der Stadt von Bedeutung waren. Beispiele sind Henry Dunkers plats zwischen dem Konzerthaus (Konserthuset) und dem Stadttheater (Stadsteatern), der seinen Namen wĂ€hrend der Architekturausstellung H99 verliehen bekam, um die Verdienste Dunkers um das Kulturleben der Stadt zu ehren. Konsul Olssons plats liegt von kleinen Gassen umgeben mitten in der Altstadt in der NĂ€he eines LagergebĂ€udes des Unternehmers Petter Olsson. Im Stadtteil Söder liegt Konsul Perssons plats. Hier stand einst Nils Perssons SchwefelsĂ€urefabrik; seit 2005 wird der Platz vom neuerbauten Tingshuset, dem Sitz des Amtsgerichts (tingsrĂ€tt), dominiert. Nördlich des Platzes schließt sich MĂ€ster Palms plats mit dem Kaufhaus Söderpunkten an. Etwas weiter sĂŒdlich liegt Gustav Adolfs torg, ehemals Nya Torg, der an den meisten Tagen der Woche als Marktplatz genutzt wird.

Parks und GrĂŒnanlagen

Viele Parks liegen am Rand der Innenstadt und bilden einen GrĂŒngĂŒrtel. Oft haben sie ihren Ursprung in privaten GĂ€rten, die spĂ€ter der Stadt geschenkt wurden. Die meisten Parks entstanden zum Ende des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der krĂ€ftigen Expansion Helsingborgs. Sie waren als grĂŒnes Gegengewicht zu den neuen GebĂ€uden und Industrieanlagen gedacht.

Der erste richtige Park war Krookska planteringen, gelegen zwischen der Innenstadt und dem damals neuen Stadtteil Söder. Als beabsichtigt war, die FreiflÀche zu bebauen, kauften die Geschwister Krook das GelÀnde und schenkten es der Stadt mit der Bedingung, es in einen Park zu verwandeln. 1873 wurde der Park, der heute allgemein als Stadtpark (Stadsparken) bezeichnet wird, fertiggestellt.

Ein weiterer frĂŒher Park ist der Öresundpark, der 1877 entlang eines natĂŒrlichen Einschnittes in der landborgen angelegt wurde, als die im Ă€ltesten Industriegebiet der Stadt angesiedelte WassermĂŒhlen in das neue Industriegebiet im SĂŒden verlegt wurden. Durch den Park fĂŒhrt die Hauptzufahrtsstraße zur Innenstadt aus Richtung Nordost. Der Park zieht sich bis auf das Plateau der landborgen hinauf. Von dort fĂ€llt der Blick ĂŒber den Öresund.

Zum Anlass der „Helsingborgausstellung“ (HelsingborgsutstĂ€llningen) 1903 wurde das ehemalige BurggelĂ€nde um den Turm KĂ€rnan, seit der Schleifung der Festungsanlagen stets nur dĂŒnn bebaut, in einen Park namens Slottshagen verwandelt. Heute gibt es dort einen Rosengarten und ein Freilufttheater.

Im Stadtteil Olympia liegt das Freilichtmuseum Fredriksdal, das der Stadt 1918 von Gisela Trapp, der Witwe des Konsuls Oscar Trapp, geschenkt wurde. Der Park beherbergt Fredriksdals herrgÄrd, einen botanischen Garten, einen Garten mit Obstbaumbestand und das Theater Fredriksdal.

Nach dem Tod König Gustav VI. Adolfs erhielt Helsingborg das Schloss Sofiero nördlich der Stadt als Geschenk. Der dazugehörige Park verdankt seine Bekanntheit den vielen dort wachsenden Rhododendronarten sowie Veranstaltungen wie Orchideenwettbewerben und Oldtimerausstellungen.

Eine Schenkung von Ida und Otto Banck aus dem Jahre 1912 ist die Villa und der Park Vikingsberg im höhergelegenen Teil Helsingborgs. Die Villa war lange Jahre Herberge fĂŒr die stĂ€dtische Kunstsammlung. Heute befindet sich hier eine private Kunstgalerie.

Ein weiterer bekannter Park ist der Brunnenpark Ramlösa (Ramlösa brunnspark) im SĂŒden von Helsingborg. Hier lag die alte, 1707 in Betrieb genommene Ramlösaquelle, und hier war der Ort, wo im 18. und 19. Jahrhundert KurgĂ€ste mit Heilwasser ihre Leiden kurierten. Im Park stehen einige gelbgestrichene, mit HolzsĂ€gearbeiten verzierte HolzhĂ€user.

Im Norden der Stadt liegt der Wald von PĂ„lsjö (PĂ„lsjö skog) in Nachbarschaft zum Schloss PĂ„lsjö und dem dazugehörigen Schlosspark. Im SĂŒden liegt das Naturschutzgebiet RÄÄns dalgĂ„ng, der auf einer Seite vom Fluss RÄÄn begrenzt wird. Am Rande liegt die Kirche von Raus (Raus kyrka), die Ă€lteste Kirche Helsingborgs, deren Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurĂŒckgeht.

Entlang des Randes der landborgen wurde die Landborgspromenade geschaffen, die mehrere Parks der Stadt von PĂ„lsjö skog bis RÄÄdalen durch einen Wanderweg verbindet, von dem ein Ausblick ĂŒber den Öresund besteht.

Kultur, SehenswĂŒrdigkeiten und Freizeit

Helsingborg verfĂŒgt ĂŒber ein großes Spektrum an Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Die Stadtverwaltung unterstĂŒtzt diese oft mit finanziellen Mitteln. Mit der Errichtung des Kulturhauses (Dunkers kulturhus) erhielt Helsingborg eine zentrale Einrichtung fĂŒr Kunst, Musik und Ausstellungen.

Theater

Ab 1813 gab es ein Theater in der Stadt. Zu jener Zeit wurde dem damaligen Besitzer des Heilwasserbrunnens in Ramlösa, Achates von Platen, die Erlaubnis erteilt, ein „provisorisches Theaterhaus aus Holz“ in der Straße PrĂ€stgatan zu errichten. 1859 wurde das Theater von der Stadt aufgekauft und bald wurden Stimmen laut, die einen neuen und zeitgemĂ€ĂŸen Theaterbau forderten. Das neue, 1877 eröffnete Theater zog immer öfter umherreisende Theatergruppen an und Anfang des 20. Jahrhunderts kam der Wunsch nach einem festen Ensemble auf. 1921 wurde so das erste fest mit einem Stadttheater verbundene Theaterensemble Schwedens gegrĂŒndet. Durch die höheren (vor allem rĂ€umlichen) Anforderungen, die dies mit sich brachte, wurden das Theater bald zu klein und unfunktionell. So wurde 1976 das neue Stadttheater neben dem Konzerthaus errichtet, das ĂŒber eine „die Große“ (Storan) genannte große und „die Kleine“ (Lillan) genannte BĂŒhne verfĂŒgt. Das alte Theater wurde im selben Jahr trotz großer Proteste niedergerissen.

Theatervorstellungen finden zudem in Dunkers kulturhus statt. Im Sommer ist ein Besuch des 1932 gegrĂŒndeten Freilufttheater Fredriksdal beliebt. Es ist landesweit durch die Übertragung von Vorstellungen im Fernsehen sowie durch das langjĂ€hrige Wirken des Schauspielers Nils Poppe bekannt. Revuen unter freiem Himmel sind im Sommer im Park Slottshagen zu sehen.

Museen

Stadtmuseum

Der geschichtsinteressierte Konsul Oscar Trapp schlug Anfang des 20. Jahrhunderts die Einrichtung eines Museums in Helsingborg vor. 1909 eröffnete das neue Stadtmuseum in einem ehemaligen SchulgebĂ€ude in der Straße Södra Storgatan. Es zeigte neben Kunstwerken Sammlungen mit naturwissenschaftlichen, archĂ€ologischen, ethnografischen und kulturhistorischen Themen, die zum Teil schon ab 1890 begonnen worden waren. Nach der Schenkung der Villa Vikingsberg an die Stadt durch Otto Banck konnte die Kunstsammlung 1929 dorthin umziehen. Mit der Zeit wurden die LokalitĂ€ten in der Södra Storgatan fĂŒr die verbleibenden Ausstellungen zu klein und es wurden Ausweichmöglichkeiten gesucht. Die Raumfrage konnte erst 2002 gelöst werden, als sowohl das Stadtmuseum als auch die Kunstsammlung aus der Villa Vikingsberg in Dunkers kulturhus verlegt wurde. Das Stadtmuseum zeigt heute neben stadtgeschichtlichen Ausstellungen grafische BlĂ€tter, ÖlgemĂ€lde, Kunsthandwerk und Designmöbel, die hauptsĂ€chlich aus dem nordwestlichen Bereich Schonens stammen.

Freilichtmuseum Fredriksdal

1918 stiftete Oscar Trapps Witwe Gisela Trapp das Gut Fredriksdal mit den zugehörigen LĂ€ndereien dem Museum mit der Bedingung, dass dort ein Freilichtmuseum eingerichtet und die LĂ€ndereien zur Finanzierung des Museumsbetriebes Verwendung finden sollten. Das Freilichtmuseum Fredriksdal wurde im Laufe der Jahre um weitere historische Hofanlagen aus verschiedenen Gegenden Schonens und kulturhistorisch interessante GebĂ€ude aus den alten Stadtvierteln Helsingborgs erweitert. In einem der alten HĂ€user aus der Stadt liegt das Grafische Museum (Grafiska museet) – das grĂ¶ĂŸte dieser Art in Schweden –, das die Geschichte der Druckkunst von Gutenbergs Zeit bis heute zeigt. Im Anschluss an Fredriksdal liegt das „Kulturlager“ (Kulturmagasinet), wo große Teile der umfassenden Sammlungen Helsingborger Museen (zwischen)lagern. Das Kulturmagasinet ist daneben der EigentĂŒmer des Burgturms KĂ€rnan und damit fĂŒr dessen Erhalt verantwortlich.

Weitere Museen

Östlich des KĂ€rnan liegen zwei weitere Museen – das Schulmuseum (Skolmuseet) und das Medizinhistorische Museum (Medicinhistoriska museet). Das Schulmuseum wurde 1985 in der alten Östra skolan neben der SlottsvĂ„ngschule eingerichtet. Es zeigt restaurierte alte Schuleinrichtungen und Lehrmittel aus verschiedenen Volksschulen in und um Helsingborg. Das Medizinhistorische Museum in einem ehemaligen Kinderkrankenhaus zeigt historische Krankenhauseinrichtungen und GegenstĂ€nde aus dem Bereich der Pflege. Das Helsingborger Sportmuseum (Helsingborgs Idrottsmuseum) in der Straße Carl Krooks gata in Söder vermittelt einen Einblick in die lange Sportgeschichte Helsingborgs und verleiht den Preis „Sportler des Jahres in Helsingborg“ (Årets idrottare i Helsingborg). Außerhalb der Stadt liegt das „Bereitschaftsmuseum“, das in der unterirdischen Batterie Helsingborg (Batteri Helsingborg), gebaut 1940, von den UmstĂ€nden in Schweden zur Zeit des Zweiten Weltkriegs erzĂ€hlt und Kriegsmaterial aus dieser Zeit zeigt. In Kulturhotell hat im Juni 2017 ein „Museum des Scheiterns“ (Museum of Failure) eröffnet; es zeigt rund 70 missratene und nicht erfolgreiche Erfindungen. GrĂŒnder und Leiter ist Samuel West.cite-ref-13[13]

Musik

Noch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein war ein Konzert ein eher ungewöhnliches Ereignis in der Stadt am Öresund. Lediglich einige wenige Ensembles spielten hin und wieder bei den Heilquellen der Stadt, der Sofienquelle (SofiakĂ€llan) und der Ramlösaquelle, und der Chor Husarrengementets musikkĂ„r gab vereinzelte öffentliche Konzerte. 1896 grĂŒndete sich die Helsingborger Musikgesellschaft (Helsingborgs musiksĂ€llskap), um die Musikliebe der Helsingborger BĂŒrger mit regelmĂ€ĂŸigen Konzertveranstaltungen zu wecken und zu fördern. 1911 beschloss der schwedische Reichstag die Förderung von Orchestern in Schwedens ProvinzstĂ€dten. Da sich die Stadt an den Fördermaßnahmen ebenfalls beteiligte, entstand noch im selben Jahr die Orchestervereinigung Nordwestliches Schonen (NordvĂ€stra SkĂ„nes Orkesterförening), aus der spĂ€ter das Sinfonieorchester Helsingborg hervorging. Das große Interesse, auf das die neue Einrichtung in den ersten Jahren stieß, drohte bald zu schwinden, da es an einem festen Konzerthaus mangelte. 1932 schließlich stand das neue Haus. Das vom Architekten Sven Markelius entworfene Helsingborgs konserthus sorgte fĂŒr ein deutlich zunehmendes Musikinteresse in der Stadt.

Das Kulturleben in Helsingborg kann sich heute auf ein reiches Musikangebot aller Richtungen – von Klassik ĂŒber Jazz bis zu eher moderner Musik – stĂŒtzen. Im Konzerthaus finden neben regelmĂ€ĂŸigen Auftritten des Sinfonieorchesters Helsingborg vielen Gastauftritte statt. Dunkers kulturhus ist eine bekannte LokalitĂ€t fĂŒr Konzerte in kleinerem Rahmen, beispielsweise fĂŒr Auftritte der Musikschule. In den Kirchen der Stadt, vor allem in der Marienkirche und der Gustav-Adolf-Kirche, werden oft musikalische Veranstaltungen verschiedener AusprĂ€gungen wie TaizĂ©messen oder Solokonzerte ausgerichtet. Liebhaber beschwingter Musik sind in den KellerrĂ€umen des Jazzklubs in der Straße Kullegatan am richtigen Ort. The Tivoli am Nordhafen ist der einzige Rockklub der Stadt und bietet regelmĂ€ĂŸige Konzerte angesagter Gruppen. Daneben gibt es in Helsingborg verschiedene Musikgruppierungen, darunter der Kammerchor Helsingborg (Helsingborgs kammarkör), die Kammermusikvereinigung Helsingborg (Helsingborgs kammarmusikförening), Visans vĂ€nner („Freunde der Weise“), Pearls of the Sound und das Vokalensemble Helsingborg (Helsingborgs vokalensemble).

Bauwerke

Zu den „herausragenden“ SehenswĂŒrdigkeiten Helsingborgs gehört der restaurierte Burgturm KĂ€rnan, einzig ĂŒbergeblieben von der mittelalterlichen Befestigungsanlage, die 1150 erbaut, 1680 geschleift wurde. Von ihm aus geht der Blick ĂŒber den Öresund in Richtung DĂ€nemark. Sehenswert sind das Rathaus, erbaut 1857, und die Freitreppe am Stortorget sowie die Sankt-Marien-Kirche aus dem 12. Jahrhundert.

Das Brunnenhotel Ramlösa (Ramlösa brunnshotell, auch Stora hotellet, „Großes Hotel“), erbaut zwischen 1876 und 1882 im Stadtteil Ramlösa, der hauptsĂ€chlich durch das hier gewonnene Mineralwasser bekannt ist, ist das grĂ¶ĂŸte skandinavische GebĂ€ude aus Holz. Das umliegende parkartige Wohngebiet war lange ein Treffpunkt fĂŒr die soziale Oberschicht Schonens. Rund 3 km nördlich der Stadt liegt das von Parkanlagen umgebene Schloss Sofiero, ehemalige Sommerresidenz der königlichen Familie. Landesweit bekannt ist das Freilufttheater Fredriksdal im Freilichtmuseum Fredriksdal.

Gastronomie und Nachtleben

Helsingborg hat neben einer Reihe populĂ€rer Restaurants eine der höchsten Kneipendichten Schwedens zu bieten. Drei von zwanzig Restaurants der „schwedischen Meisterklasse“ sind laut dem RestaurantfĂŒhrer White Guide 2006 in Helsingborg zu finden.cite-ref-14[14] Neben weiteren guten und populĂ€ren Adressen neueren Datums gibt es einige Restaurants, die auf eine lange Tradition zurĂŒckblicken können und beliebt sind, allen voran Mollbergs matsalar (etwa „Mollbergs SpeisesĂ€le“), die an das Hotel Mollberg angeschlossen sind. An dieser Stelle gibt es seit dem 15. Jahrhundert einen GaststĂ€ttenbetrieb. Aufgrund der Lage Helsingborgs am Öresund gibt es entlang der Wasserfront eine Reihe Restaurants im Bereich des Nordhafens, der Kaipromenade (Kajpromenaden) und der Strandpromenade (Strandpromenaden), die im Sommer unter freiem Himmel servieren. Außerdem gibt es eine Vielzahl an GaststĂ€tten mit Speisen aus aller Welt. Einige Konditoreien und CafĂ©s mit teils ĂŒber hundertjĂ€hriger Geschichte sind in Helsingborg zu finden. Wie fĂŒr StĂ€dte dieser GrĂ¶ĂŸenordnung ĂŒblich, unterhalten weit verbreitete Fastfoodrestaurant- und CafĂ©ketten wie McDonald’s und Wayne’s Coffee in der Stadt Filialen. Nachtclubs und Kneipen konzentrieren sich im Stadtzentrum. Der Stadtteil Söder hat ein Nachtleben zu bieten.

Strandgebiete

Helsingborg ist eine der wenigen StĂ€dte in Schweden, wo ansprechende BadestrĂ€nde vorhanden sind, die nur zehn Minuten Fußweg vom Zentrum entfernt sind. Im Sommer sind oft Leute mit Badesachen in der Stadt zu sehen. Der stadtnĂ€chste Badeplatz heißt „Tropical Beach“ mit Palmen und SonnenstĂŒhlen. Er wurde mit der Ausstellung H99 angelegt und liegt direkt an der Hafeneinfahrt des Inneren Hafens (Inre hamn).

Nördlich des Nordhafens (Norra hamn) liegen die sandlosen Badestellen namens „JĂ€rnvĂ€gsmĂ€nnens“ und „Gröningen“ mit großer Liegewiese und Badesteg. Weiter nördlich liegt das Örestrandsbad („Fria bad“ genannt), einer der populĂ€rsten StrĂ€nde, so wie ganz im Norden der Stadt der „Wikingerstrand“ (Vikingstrand), der behindertengerecht eingerichtet ist.

SĂŒdlich von Helsingborg ist das Ufer des Öresundes recht seicht, was dazu fĂŒhrt, dass die hier liegenden StrĂ€nde RÄÄ vallar und Örby Ă€ngar von Familien mit Kleinkindern bevorzugt werden. Zwischen diesen StrĂ€nden und dem HafengelĂ€nde liegt Helsingborgs FKK-Strand, KnĂ€hakens bad.

Außerdem gibt es in Helsingborg drei SeebadehĂ€user (kallbadhus), gelegen sĂŒdlich des Wikingerstrands, (PĂ„lsjöbaden), zwischen Örestrandsbad und Gröningen (Norra Kallbadhuset oder „Kallis“), sowie im SĂŒden bei RÄÄ (RÄÄ kallbadhus).

Sport

Helsingborger Olympiade

Helsingborg blickt auf eine lange Sportgeschichte zurĂŒck. Bereits 1834 wurden bei Ramlösa ein erstes Sportfest in der olympischen Tradition veranstaltet. Hinter den Spielen stand der „Olympische Verein“ (Olympiska föreningen), dessen Ziel es war, das Interesse an den Olympischen Spielen in Schweden und Norwegen zu wecken. Als Disziplinen waren bei dieser Helsingborger Olympiade Gymnastik (gymnastik), Laufen (kapplöpning), Ringen (brottning) und Klettern (klĂ€ttring) vertreten. Die Spiele zogen eine beachtliche Anzahl Zuschauer an und wurden einmalig 1836 wiederholt. Einige Straßen in der Gegend um den Austragungsort, heute ein Industriegebiet um den Bahnhof Ramlösa, tragen heute noch Namen wie Kapplöpningsgatan, FĂ€ktmĂ€stargatan und RĂ€nnarbanan zur Erinnerung an das Geschehen.

Fußball

Die dominierende Sportart in Helsingborg ist das Fußballspiel und es gibt eine Vielzahl von Fußballvereinen in der Stadt. Der erfolgreichste unter ihnen ist Helsingborgs IF (HIF), entstanden 1907 durch die Zusammenlegung der Vereine Svithiod und Stattena. Der HIF spielt zurzeit in der zweithöchsten schwedischen Liga, der Superettan. Von den spĂ€ten 1920ern bis Anfang der 1940er war Helsingborgs IF eine der besten Mannschaften Schwedens und gewann 1929, 1930, 1933, 1934 und 1941 die Meisterschaft. Darauf folgte eine Phase mit eher bescheideneren Erfolgen und 1968 schließlich stieg der Verein in die Division 1 ab. Der Wiederaufstieg gelang erst 1992, worauf 1999 der Gewinn des Meistertitels folgte. Das Heimatstadion des HIF ist das Olympia, eines der Ă€ltesten Stadien Schwedens, erbaut 1898. Die ursprĂŒnglich fĂŒr sowohl Fußball- als auch Leichtathletikveranstaltungen gebaute Arena ist heute ein reines Fußballstadion mit Platz fĂŒr etwa 16.700 Zuschauer. Im Umfeld des Stadions liegen zahlreiche weitere Sportanlagen.

Der HIF war jedoch nicht immer der einzige ReprĂ€sentant Helsingborgs in der Fotbollsallsvenskan. 1951 und 1952 spielte dort der RÄÄ IF, dessen grĂ¶ĂŸter Triumph 1948 der Sieg des Landespokals war. Heute spielt der Verein im Amateurbereich. Weitere Fußballvereine der Stadt sind der 1927 gegrĂŒndete Högaborgs BK, Heimatverein von Henrik Larsson, und der 1991 aus der Zusammenlegung von Helsingborgs Södra BK, Helsingborgs BoIS und BK Drott entstandene Verein Helsingborgs Södra BIS, die derzeit jeweils nur unterklassig antreten.

Helsingborgs erfolgreichste Damenfußballmannschaft gehört zum Stattena IF, gegrĂŒndet 1922. Sie spielt heute in der Division 1 nach zwei Spielzeiten in der Allsvenskan der Damen 2003 und 2004.

IFK Helsingborg

Helsingborgs Sportkameradschaft (Idrottsföreningen Kamraterna), der IFK Helsingborg, wurde 1896 von dem erst 16-jĂ€hrigen Hjalmar Hedenblad als SĂ€llskapet IdrottsvĂ€nner („Gesellschaft der Sportfreunde“) gegrĂŒndet und wurde eine zeitgleich mit der Zusammenlegung mit dem Fußballverein GFK zur Sportkameradschaft. Der Verein war in seiner Geschichte in vielen Disziplinen wie Fußball, Radfahren, Schwimmen, Orientierungslauf, Handball, Turnen, Eishockey und Basketball tĂ€tig. Heute vertretene Sportarten sind Leichtathletik (als einzige seit der GrĂŒndung mit dabei), Skifahren, Tennis, Bowling, Eiskunstlauf, Volleyball und Triathlon. Der IFK ist auf dem Sportplatz Heden und im „Haus des Sports“ zuhause.

Übrige Sportarten

Das „Haus des Sports“ (Idrottens hus) ist die grĂ¶ĂŸte Sporthallenanlage der Stadt. Die grĂ¶ĂŸte Halle fasst 1800 Zuschauer. Das Haus des Sports wird unter anderem vom Handballverein Olympic/Viking Helsingborg HK, dem Innebandyverein FC Helsingborg und dem Basketballverein Helsingborg Pearls fĂŒr Training und Heimspiele genutzt. Der Handballverein Olympic/Viking entstand 1994 aus seinen VorgĂ€ngern Olympia und Vikingarna und spielt 2009/2010 in der Elitserien i handboll för herrar, die Frauen in der Division 2. Der FC Helsingborg, gegrĂŒndet 2003, spielt in der Innebandy-Elitserie. Der Basketballverein Helsingborg Pearls – mit 900 Mitgliedern und 20 Jugendmannschaften – spielt seit 2003 in der schwedischen Basketligan unter dem Namen des Hauptsponsors, Öresundkraft. Eishockey steht in Helsingborg etwas abseits im Schatten des Fußballs.

Der Eishockeyverein der Stadt, der HHC Redskins, gegrĂŒndet 1977, spielt in der viertklassigen HockeytvĂ„an. Das Heimatstadion, Olympiarinken, fasst 2100 Zuschauer.

Eine Vielzahl von Turnvereinen, GF Fram, GF Ling, Helsingborgs TurnĂ©förening und RÄÄ GF, die alle Helsingborgs Gymnastikförbund angehören, sind im „Haus der Gymnastik“ (Gymnastikens Hus) im SĂŒden Helsingborgs angesiedelt.

Der Schwimmverein der Stadt, Helsingborgs SimsĂ€llskap, ist einer der erfolgreichsten in ganz Schweden. Der Verein betreibt die Schwimmhalle Filborna im Stadtteil Ättekulla. SĂŒdlich des Stadtzentrums steht die Schwimmhalle Simhallsbadet.

Neuere ZugÀnge in der Sportlandschaft Helsingborgs sind Rugby (Rugby Club Gripen) und American Football (Helsingborg Crocodiles).

Andere in Helsingborger Sportvereine sind der Tischtennisverein BTK Rekord, der Laufverein HLK-92 und der Badmintonklub Helsingborg zu nennen.

Mit dem B.K. Borgen besitzt die Stadt einen international erfolgreichen Billardklub. 1974 von Lennart Blomdahl und Frans Frank gegrĂŒndet wurde er vier Mal Sieger beim Coupe d’Europe und 2012 zum 30. Mal Schwedischer Meister im Dreiband.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

In Helsingborg sind ĂŒber 10.000 steuerpflichtige Unternehmen registriert, von denen 94 mehr als 50 Angestellte haben. Rund 3.100 Betriebe beschĂ€ftigen zwischen 2 und 49 Menschen und etwa 7.000 sind Ein-Mann-Unternehmen. Die Unternehmen bieten insgesamt rund 58.000 ArbeitsplĂ€tze.

Die grĂ¶ĂŸten Wirtschaftszweige sind die Bereiche Handel und Verkehr mit rund 15.000 BeschĂ€ftigten. Weitere Schwerpunkte liegen in der Lebensmittel-, chemischen und Pharmaindustrie. Am schnellsten wĂ€chst der Dienstleistungssektor, der sich in den letzten zwanzig Jahren verdoppelt hat.

Diese Angaben beziehen sich auf die gesamte Gemeinde Helsingborg und lassen RĂŒckschlĂŒsse auf die Situation in der Stadt zu, da diese das Zentrum der wirtschaftlichen TĂ€tigkeit in der Gemeinde darstellt.

AnsÀssige Unternehmen

Die verkehrsgĂŒnstige Lage Helsingborgs war und ist ein Grund fĂŒr das gute Wirtschaftsklimacite-ref-15[15] der Stadt. Helsingborg und die nĂ€here Umgebung zĂ€hlt nach Stockholm, Göteborg und Malmö die meisten Unternehmenshauptsitze in Schweden.

Einige große, zum Teil international bekannte, in Helsingborg tĂ€tige Unternehmen sind ABB, der Handelsunternehmen ICA, der Möbelkonzern IKEA, das Pharmaunternehmen Pfizer, SKF Multitec AB, der Schuh- und Tennisballhersteller Tretorn, der Mineralwasserhersteller Ramlösa HĂ€lsobrunn AB und Unilever Bestfoods.

Einzelhandel

Durch die Umwandlung der Straße Kullagatan zur FußgĂ€ngerzone 1961 erhielt Helsingborg die erste FußgĂ€ngerzone Schwedens. Heute liegt ein Großteil der LĂ€den im Zentrum an dieser Straße, wovon viele Filialen der in ganz Schweden vertretenen Handelsketten sind. Die Einkaufsstraße setzt sich in Richtung SĂŒden mit den Straßen Mariagatan und Bruksgatans fort. Hier und parallel zur Kullegatan in der Norra und Södra Storgatan, die keine FußgĂ€ngerzone sind, gibt es weitere, vermehrt nicht kettenangehörige EinzelhĂ€ndler.

Am MĂ€ster Palms plats im Stadtteil Söder liegt die Einkaufszentrum Söderpunkten mit einer Reihe von LĂ€den großer Ketten und Imbisse. Etwas weiter sĂŒdlich am Platz Gustav Adolfs torg findet an den meisten Tagen der Woche ein Markt statt.

Etwa sechs Kilometer außerhalb der Stadt liegt das Einkaufszentrum VĂ€la (VĂ€la centrum), eines der GrĂ¶ĂŸten in Schweden mit einer FlĂ€che von 47.000 Quadratmetern und ĂŒber einhundert GeschĂ€ften verschiedener GrĂ¶ĂŸe. Daneben gibt es in StadtnĂ€he je ein Kaufhaus der großen Ketten ICA (ICA Maxi) und Coop (Coop Forum).

Eine weitere Einkaufsalternative ist HelsingĂžr auf der dĂ€nischen Seite des Öresund, das mit der FĂ€hre in rund zwanzig Minuten vom Stadtzentrum aus zu erreichen ist. Die besondere AttraktivitĂ€t HelsingĂžrs, die viele Kunden aus Helsingborg und Umgebung anlockt, liegt in den geringeren Spirituosenpreisen in DĂ€nemark.

Wirtschaftsgeschichte

Die Industriegeschichte Helsingborgs begann am Anfang des 18. Jahrhunderts, als die ersten kleinen Fabriken, in denen unter anderem Tabakwaren und Textilien hergestellt wurden, öffneten. Die erste grĂ¶ĂŸere Unternehmung war die Fayence och porcellainsfabrique bei PĂ„lsjö im Norden der Stadt, gegrĂŒndet 1766 von Michael Andreas Cöster und bereits 1774 nach wirtschaftlichen Problemen wieder geschlossen. 1799 grĂŒndete Graf Erik Ruuth eine Eisengießerei und eine Keramikfabrik am sĂŒdlichen Stadtrand. Bekannt unter dem gemeinsamen Namen Ruuthska bruket waren lange Zeit die grĂ¶ĂŸten Arbeitgeber in Helsingborg.

In der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts erlebt die Stadt einen starken wirtschaftlichen Aufschwung mit einem explosionsartigen Anstieg der Zahl der UnternehmensneugrĂŒndungen, worauf ein Ă€hnlich starkes Bevölkerungswachstum folgte. Diese Entwicklung war vor allem der Weitsicht und dem Unternehmergeist zweier Personen zu verdanken:

Einer von ihnen war der Handelsunternehmer Petter Olsson, der ein großes Vermögen mit dem Export von Getreide gemacht hatte. Als Mitglied des Stadtrats war Olsson eine treibende Kraft, wenn es um die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur der Stadt ging. Mit seinem Privatvermögen beteiligte er sich an der Finanzierung zahlreicher Projekte, wie 1880 am Ausbau des SĂŒdhafens (Södra hamnen) und zwölf Jahre spĂ€ter auch des Nordhafens (Norra hamnen). Er stand hinter dem Bau der Eisenbahnstrecken zwischen Helsingborg und Eslöv, HĂ€ssleholm, Landskrona und VĂ€rnamo, die stark zum wirtschaftlichen Wachstum der Stadt in dieser Zeit beitrugen. Weitere AktivitĂ€ten Olssons, zwischenzeitlich zum Konsul ernannt, bestanden in der GrĂŒndung zahlreicher Industrieunternehmen, darunter die dampfkraftbetriebene MĂŒhle Helsingborgs Ångqvarns AB 1884, die Zuckerfabrik Sockerbruket (in deren GebĂ€uden heute einige Einheiten des Möbelkonzerns IKEA ihren Sitz haben) 1890, Helsingborgs Gummifabriks AB gemeinsam mit Johan Dunker, dem Vater von Henry Dunker, und anderen 1891, und die SkĂ„nska Jutefabriks AB 1896.

Die andere Person von großer Bedeutung war Nils Persson, mit dem zusammen Olsson die Zuckerfabrik grĂŒndete. Er wurde spĂ€ter zum Konsul ernannt. Er begann seine Unternehmerkarriere als HĂ€ndler und Importeur von KunstdĂŒnger. Er grĂŒndete die Superfosfat- & Svavelsyrefabriks AB 1874. Als Rohstoff importierte er Schwefelkies (hier wohl Pyritcite-ref-16[16]) aus seinen eigenen Gruben im norwegischen Sulitjelma. Da das Gebirge in jener Region reich an Eisenerz war, nahm 1886 sein kupferverarbeitender Betrieb Helsingborgs Kopparverk die Produktion auf. DarĂŒber hinaus hatten Helsingborgs Ångtegelbruk AB (1873), die bereits genannte Zuckerfabrik und Helsingborgs Cinder- och Kalbfabriks AB ihre Existenz Persson zu verdanken.

Nach beiden Konsuln wurden spĂ€ter PlĂ€tze in der Stadt benannt. Konsul Olssons plats liegt im nördlichen Stadtzentrum, Konsul Perssons plats im Stadtteil Söder gegenĂŒber dem SĂŒdhafen.

Viele der Industriebetriebe, die im 19. Jahrhundert gegrĂŒndet wurden, haben bis heute ĂŒberlebt, jedoch unter anderem Namen. So wurde Ruuthska bruket 1869 in Helsingborgs Jern- och LerkĂ€rlsfabriks AB umbenannt, und als die Eisengießerei 1885 nach Söder umzog, Ă€nderte sich damit ebenfalls ihr Name und sie hieß fortan Helsingborgs Mekaniska Verkstad. 1918 ging sie in die AB Elektromekano ĂŒber, die spĂ€ter ein Teil des ASEA-Konzerns, der heutigen ABB, wurde. Aus Perssons SchwefelsĂ€urefabrik wurde 1918 Reymersholms Gamla Industri AB, die 1963 vom Bergbauunternehmen Boliden AB aufgekauft wurde. 1977 entstand daraus die Boliden Kemi AB, die 1989 schließlich von dem finnischen Chemieunternehmen Kemira Oy gekauft wurde und heute den Namen Kemira Kemi AB trĂ€gt. Helsingborgs Gummifabriks AB heißt heute Tretorn Sweden AB.

Im 19. Jahrhundert wurden mehrere Reedereien in Helsingborg gegrĂŒndet. Die ersten Reeder waren die BrĂŒder Carl August, Otto und Bror Banck, die 1873 die C A Banck & Co schufen. Konsul Olsson betĂ€tigte sich im ReedereigeschĂ€ft und war zusammen mit dem Schiffsmakler Axel Pyk und Konsul N. C. Corfitzon Teilhaber der Rederie AB Helsingborg (1896). Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden weitere Reedereibetriebe und beim Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gab es in Helsingborg um die 50 Reedereien. Die grĂ¶ĂŸten unter ihnen waren Transmarin, Gorthons und Hillerströms. In den 1970er und 1980er Jahren gerieten viele Reeder in wirtschaftliche Schwierigkeiten, was dazu fĂŒhrte, dass heute kein einziges Unternehmen der Branche seinen Sitz in der Stadt hat.

Verkehr

Helsingborg ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in der Öresundregion und verfĂŒgt ĂŒber Anbindung an das schwedische und indirekt an das dĂ€nische Straßen- und Bahnnetz. Die Stadt ist außerdem auf dem See- und Luftweg zu erreichen.

See

Drei Reedereien betreiben FĂ€hrverbindungen nach HelsingĂžr auf der dĂ€nischen Seite des Öresunds. Der grĂ¶ĂŸte Akteur auf der umgangssprachlich HH-leden genannten Strecke ist die dĂ€nisch-deutsche Scandlines mit den FĂ€hren M/S Tycho Brahe, M/S Aurora af Helsingborg und M/S Hamlet. Sie verkehren tagsĂŒber alle 20 Minuten, nachts etwas seltener, ab Knutpunkten, dem zentralen Knotenpunkt zwischen Zug-, Bus- und FĂ€hrverbindungen. Die FĂ€hren M/S Mercandia IV und M/S Mercandia VIII der Reederei HH-Ferries verkehren halbstĂŒndlich (nachts stĂŒndlich) ab Nordhafen (Nordhamnen). 2018 wurden die Tycho Brahe und die Aurora af Helsingborg auf batterieelektrischen Betrieb umgerĂŒstet. Geladen werden die Batterie nach jeder Überfahrt; dies dauert etwa 5 bis 9 Minuten.cite-ref-17[17]

Sowohl Scandlines als auch HH-Ferries befördern Personen, Kraftfahrzeuge, Busse und Lastkraftwagen, wogegen der dritte Mitwettbewerber, Sundsbussarna, auf seinen PersonenfĂ€hren M/S Sundbuss Pernille und M/S Sundbuss Magdelone keine Fahrzeuge ĂŒbersetzt. Sundsbussarna-FĂ€hren verkehren ab dem alten Zollhaus am Hafenplatz halbstĂŒndlich, jedoch nur tagsĂŒber.

Die Verbindung Helsingborg–HelsingĂžr hat seit der Einweihung der Öresundverbindung im Jahr 2000 deutlich an Bedeutung verloren. Dennoch ist sie immer noch eine der am dichtesten befahrenen FĂ€hrrouten der Welt. Die Fahrtzeit auf dieser mit 4,9 Kilometern kĂŒrzesten Verbindung zwischen Schweden und DĂ€nemark betrĂ€gt rund 20 Minuten.

Straße

Das Gebiet von Helsingborg war lange Zeit ein bedeutender Knotenpunkt im schwedischen Wegenetz. Dies beruhte unter anderem auf der FĂ€hranbindung der Stadt an DĂ€nemark. So trafen sich hier die seinerzeit wichtigen Reichsstraßen (riksvĂ€g) 1 und 2. Im Laufe der Jahre wurde das Straßennetz der Stadt mehrfach umgebaut und heute ist Helsingborg von verschiedenen Autobahnen umgeben. Im Osten verlĂ€uft die Europastraße 6/20 von Malmö nach Göteborg, von der nordöstlich der Stadt die Europastraße 4 in Richtung Stockholm abzweigt.

Schiene

Helsingborg ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt. Die Stadt liegt an der Bahnlinie Malmö–Lund–Landskrona–Helsingborg–Ängelholm–Göteborg (VĂ€stkustbanan). Daneben beginnen hier die Strecken Helsingborg–Teckomatorp–Lund–Malmö sowie Helsingborg–Åstorp–HĂ€ssleholm–Kristianstad (SkĂ„nebanan).

Helsingborg ist in das schonische PĂ„gatĂ„g- und das schwedisch-dĂ€nische ÖresundstĂ„g-Netz eingebunden. Daneben verkehren ZĂŒge der schwedischen Eisenbahngesellschaft Statens JĂ€rnvĂ€gar (SJ). Direktverbindungen bestehen unter anderem nach Göteborg, Lund, Malmö, Kristianstad, Kopenhagen und HelsingĂžr.

Neben dem Hauptbahnhof Helsingborg C gibt es seit 1998 beziehungsweise 1999 die Haltepunkte Ramlösa im SĂŒden und Maria im Norden der Stadt. Helsingborg C ist Bestandteil des zentralen Verkehrsknotenpunktes Knutpunkten, an dem Übergang zu ÖresundfĂ€hren nach HelsingĂžr und zum Stadt- und Regionalbusnetz besteht.

Vor dem Bau der ÖresundbrĂŒcke verkehrten zwischen Helsingborg und HelsingĂžr EisenbahnfĂ€hren, die einen Teil der Bahnlinie Kopenhagen–Stockholm darstellten. Diese Verbindung war vor allem zur Zeit des Kalten Krieges von entscheidender Bedeutung fĂŒr Schweden, da sie die einzige Strecke war, ĂŒber die schwedische PersonenzĂŒge ohne Transit durch ein Ostblockland das ĂŒbrige Westeuropa erreichen konnten. Seit der Verlegung des grenzĂŒberschreitenden Zugverkehrs auf die Öresundverbindung und der damit verbundenen Stilllegung der EisenbahnfĂ€hren hat Helsingborg seine tragende Rolle im Fernverkehr verloren und ist heute vor allem von regionaler Bedeutung.

FĂŒr die Zukunft ist die Verlegung der innerhalb der Stadt verlaufenden Bahnstrecke und der Bau eines Eisenbahntunnels unter dem Öresund hindurch nach HelsingĂžr im GesprĂ€ch.cite-ref-18[18] Bereits 1973 einigten sich Schweden und DĂ€nemark auf einen solchen Tunnel, der bis 1985 fertiggestellt werden sollte.cite-ref-bb-1973-410-19-0[19]

Luft

Vom Flughafen Ängelholm-Helsingborg gibt es InlandsflĂŒge nach Stockholm. Zum internationalen Flughafen Kopenhagen verkehren DirektzĂŒge.

InnerstÀdtischer öffentlicher Personennahverkehr

Der innerstĂ€dtische öffentliche Personennahverkehr besteht aus 16 Buslinien, die teilweise im 5-Minuten-Takt verkehren. Zwei Servicelinien, die unter anderem das Krankenhaus ansteuern, und vier Linien, die morgens und abends im Berufsverkehr verkehren, erweitern das Angebot. Drei weitere Linien werden bei Spielen des Fußballvereins Helsingborgs IF im Stadion Olympia eingesetzt. Seit 2005 wird das Busnetz im Auftrag von SkĂ„netrafiken durch das Busunternehmen Arriva betrieben.

Von 1903 bis zur Umstellung von Links- auf Rechtsverkehr in Schweden 1967 verfĂŒgte die Stadt ĂŒber ein Straßenbahnnetz.

Bildung

Helsingborg bietet ein komplettes Schulangebot, das KindergĂ€rten (förskolor), Grundschulen (grundskolor) und Gymnasien (gymnasieskolor) umfasst. Daneben gibt es Sonderschulen (sĂ€rskolor, trĂ€ningsskolor) auf Grundschul- und Gymnasialniveau fĂŒr unter anderem autistische und verhaltensgestörte Kinder, sowie in andere Schulen integrierte Sonderschulklassen (sĂ€rskoleklasser).

Im ehemaligen ProduktionsgebĂ€ude des Gummiprodukteherstellers Tretorn am SĂŒdhafen ist seit 2000 der „Campus Helsingborg“ der UniversitĂ€t Lund untergebracht. Hier studieren rund 3000 Studenten in den Richtungen Bauingenieurwesen, Informatik, Lebensmitteltechnik, Dienstleistungsmanagement, Kommunikationswissenschaft, Umweltmanagement, Meeresbiologie und Sozialarbeit.

Öffentliche Einrichtungen

Als Hauptort der Gemeinde haben in Helsingborg Gemeinderat und Gemeindeverwaltung ihren Sitz. Des Weiteren sind in der Stadt die Judikative mit dem Amtsgericht (tingsrĂ€tt) und das Finanzamt (Skatteverket) mit einer Außenstelle vertreten.

Medien

In Helsingborg erscheint mit Helsingborgs Dagblad (HD) eine traditionelle Tageszeitung. Die 1867 als Helsingborgs Tidning gegrĂŒndete Zeitung ist seit 2001 eine von drei Regionalausgaben des Verlages Helsingborgs Dagblad AB. Zusammen sind die unter den traditionellen Namen Helsingborgs Dagblad, NordvĂ€stra SkĂ„nes Tidningar und Landskrona Posten laufenden Zeitungen mit einer Gesamtauflage von 87.000 Exemplaren und einer Reichweite von rund 200.000 Lesern nach eigenen Angaben die fĂŒnftgrĂ¶ĂŸte Tageszeitung Schwedens.cite-ref-20[20]

Die Boulevardzeitung Aftonbladet erscheint in einer speziellen Helsingborger Ausgabe. Daneben werden die kostenlose Helsingborger Tageszeitung xtra! sowie Regionalausgaben der Gratiszeitungen metro und Punkt SE verteilt.

Sonstiges

Nach der Stadt Helsingborg wurde ein Asteroid benannt.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

‱ Christoph III. (1416–1448), Unionskönig von DĂ€nemark, Schweden und Norwegen
‱ Tycho Brahe (1546–1601), kaiserlicher Hofastronom; wurde auf Schloss Knutstorp, 20 km außerhalb von Helsingborg geboren
‱ Dietrich Buxtehude (1637–1707), Komponist; wahrscheinlich in Helsingborg geboren und aufgewachsen, bis 1658 Kantor an der Sankt-Marien-Kirche
‱ Svante Elis Strömgren (1870–1947), Astronom
‱ Paul Isberg (1882–1955), Regattasegler
‱ Anders Österling (1884–1981), schwedischer Dichter, 1941–64 StĂ€ndiger SekretĂ€r der Schwedischen Akademie
‱ Carl Silfverstrand (1885–1975), Turner und Leichtathlet
‱ William Bruhn-Möller (1887–1964), Ruderer
‱ Conrad Brunkman (1887–1925), Ruderer
‱ Harriet Löwenhjelm (1887–1918), Zeichnerin, Grafikerin, Malerin und Dichterin
‱ Erik Widmark (1889–1945), Chemiker
‱ Axel StĂ„hle (1891–1987), Springreiter
‱ Ruben Rausing (1895–1983), Erfinder des Tetra-Paks
‱ Sigge Lindberg (1897–1977), Fußballspieler, Bronzemedaillen-Gewinner bei Olympia
‱ Nils RosĂ©n (1902–1951), Fußballnationalspieler
‱ Gösta StĂ„hl (1902–1983), Fußballspieler
‱ Knut Kroon (1906–1975), Fußballspieler
‱ Greta Magnusson Grossman (1906–1999), Möbeldesignerin und Architektin
‱ Frej Ossiannilsson (1908–1995), Zoologe und Professor an der UniversitĂ€t Uppsala
‱ Malte Johnson (1910–2003), Jazz- und Unterhaltungsmusiker
‱ Harry Arnold (1920–1971), Tenorsaxophonist, Klarinettist und Bandleader sowie Komponist
‱ Alf Petersson (1933–2024), Sprinter
‱ Jörgen Persson (* 1936), Kameramann
‱ Hans Wahlgren (1937–2024), Schauspieler und Synchronsprecher
‱ Lennart Åberg (1942–2021), Jazz-Saxophonist, -Flötist und -Komponist sowie Hochschullehrer
‱ Michael Treschow (* 1943), Manager
‱ Ninne Olsson (* 1945), Dramatikerin, Regisseurin und Theaterleiterin
‱ Hans Selander (1945–2023), Fußballspieler
‱ Sven Nordqvist (* 1946), Zeichner und Autor von KinderbĂŒchern
‱ Lars Vilks (1946–2021), KĂŒnstler und Professor an der Kunst- und Designhochschule Bergen
‱ Gunnar Nilsson (1948–1978), Formel-1-Fahrer
‱ Ulf Nilsson (1948–2021), Schriftsteller
‱ Thomas Sjöberg (* 1952), Fußballspieler
‱ Angelica Burevik (* 1958), Fußballspielerin
‱ Mats Magnusson (* 1963), Fußballspieler
‱ Christina Lindberg (* 1968), Pop- und CountrysĂ€ngerin
‱ Johan Liiva (* 1970), Extreme-Metal-SĂ€nger und -Musiker
‱ Patrik AndrĂ©n (* 1971), Komponist
‱ Ola Kristiansson (* 1971), Tennisspieler und -trainer
‱ Henrik Larsson (* 1971), Fußballspieler
‱ Malin Byström (* 1973), Opern- und KonzertsĂ€ngerin
‱ Marcus Lantz (* 1975), Fußballspieler
‱ Andreas Lilja (* 1975), Eishockeyspieler
‱ Joakim Persson (* 1975), Fußballspieler und -trainer
‱ Erik Edman (* 1978), Fußballspieler
‱ Filip Prpic (* 1982), Tennisspieler
‱ Jonas Berg (* 1984), Tennisspieler
‱ Alexander Farnerud (* 1984), Fußballspieler
‱ Carl Bergman (* 1987), Tennisspieler
‱ Eric Saade (* 1990), SĂ€nger, Vertreter Schwedens beim Eurovision Song-Contest 2011
‱ Daniel Berta (* 1992), Tennisspieler
‱ Linus Persson (* 1993), Handballspieler
‱ Hampus Lindholm (* 1994), Eishockeyspieler
‱ Khaddi Sagnia (* 1994), Weit- und Dreispringerin
‱ Ghirmai Efrem (* 1996), eritreischer Schwimmer
‱ Louise Hansson (* 1996), Schwimmerin
‱ Daniel Windahl (* 1996), Tennisspieler
‱ Emma Lindqvist (* 1997), Handballspielerin
‱ Nikolaj Möller (* 2002), Fußballspieler
‱ Tim Prica (* 2002), Fußballspieler

ebenso:

‱ Covenant (gegrĂŒndet 1986), Future-Pop-Band

Mit der Stadt besonders verbundene Personen

‱ Henry Dunker, Unternehmer, Philanthrop und KulturmĂ€zen
‱ Petter Olsson, Unternehmer
‱ Anette Olzon, SĂ€ngerin
‱ Nils Persson, Unternehmer
‱ Stellan SkarsgĂ„rd, Schauspieler, in Helsingborg aufgewachsen

Literatur

‱ Charlotta Jönsson: Fragment: en utstĂ€llning om Helsingborgs historia. Stadshistoriska avd., Dunkers kulturhus, Helsingborg 2003, ISBN 91-974550-0-8.
‱ Henrik Ranby: Helsingborgs historia, del VII:3: Stadsbild, stadsplanering och arkitektur – Helsingborgs bebyggelseutveckling 1863–1971. Kulturförvaltningen, Helsingborg 2005, ISBN 91-631-6844-8.
‱ Gösta Johannesson: Helsingborg – stad i 900 Ă„r. AWE/Geber, Stockholm 1980, ISBN 91-20-06249-4.
‱ Helsingborgs kommun (Hrsg.): Helsingborg 900 Ă„r. Helsingborgs kommun, Helsingborg 1985, ISBN 91-7690-156-4.
‱ Stadsbyggnadskontoret (Hrsg.): Arkitekturguide för Helsingborg. Stadsbyggnadskontoret, Helsingborg 2005, ISBN 91-975719-0-3.

Weblinks

Commons

: Helsingborg

– Sammlung von Bildern

Wikivoyage: Helsingborg

– ReisefĂŒhrer

Wiktionary: Helsingborg

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ WebprĂ€senz der Stadt und Gemeinde Helsingborg (schwedisch)
‱ Portal in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung (schwedisch)
‱ Bildergalerie (schwedisch)
‱ Abbildung der Stadt 1588 in Civitates orbis terrarum von Georg Braun

Einzelnachweise

cite-note-scb-aktuell-11. Statistiska centralbyrÄn: Landareal per tÀtort, folkmÀngd och invÄnare per kvadratkilometer. Vart femte Är 1960 - 2015 (Datenbankabfrage)
cite-note-22. ↑ sverige.de – Das Portal rund um Schweden (Memento vom 22. Oktober 2007 im Internet Archive)
cite-note-32. UniversitĂ€t Stockholm, Institut fĂŒr Stadt- und Gemeindegeschichte: Helsingborgs befolkningsutveckling 1570–1995 (Memento vom 1. Oktober 2006 im Internet Archive)
cite-note-43. Gemeinde Helsingborg: Befolkningsutvecklingen 2000–05 (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive) (pdf)
cite-note-55. ↑ Schwedische Kirche: In- och uttrĂ€den pĂ„ församlingsnivĂ„, 2 november 2004–1 november 2005 (Memento vom 24. MĂ€rz 2007 im Internet Archive) (xls)
cite-note-66. ↑ Serbisch-orthodoxe Gemeinde St. Basilus den Store
cite-note-77. ↑ @1@2Vorlage:Toter Link/www.helsingborg.seAnteckningar frĂ„n medborgarutskott Syds möte med Ahel - Al Sunnah föreningen (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im MĂ€rz 2018. Suche in Webarchiven) vom 26. April 2005
cite-note-84. Gemeinde Helsingborg: FolkmĂ€ngd med utlĂ€ndsk bakgrund efter Ă„lder 2005–12–31 (Memento vom 30. September 2007 im Internet Archive) (pdf)
cite-note-95. Gemeinde Helsingborg: Arbetslösa okt 2005 (Memento vom 16. MÀrz 2007 im Internet Archive) (pdf)
cite-note-106. Gemeinde Helsingborg: Befolkningen, 20–64 Ă„r, efter utbildningsnivĂ„ 2005–12–31 (Memento vom 17. MĂ€rz 2007 im Internet Archive) (pdf)
cite-note-117. Gemeinde Helsingborg: Arbetsinkomst 2004 (inkl. 0-inkomsttagare) (Memento vom 16. MĂ€rz 2007 im Internet Archive) (pdf)
cite-note-1212. ↑ Integrationsverket: Utvecklingen av boendesegregationen i storstĂ€der och medelstora kommuner
cite-note-1313. ↑ http://www.museumoffailure.se/
cite-note-1414. ↑ White Guide – Sveriges bĂ€sta restauranger
cite-note-1515. ↑ Svenskt nĂ€ringsliv: @1@2Vorlage:Toter Link/www.svensktnaringsliv.seFörutsĂ€ttningar för företagande i SkĂ„ne 2003 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im MĂ€rz 2018. Suche in Webarchiven) (pdf)
cite-note-1616. ↑ Mineralienatlas: Sulitjelma, Fauske, Nordland (mit Liste der dortigen Mineralfunde)
cite-note-1717. ↑ HH Ferries weiht E-FĂ€hren ein / Umbenennung in ForSea. In: electrive.net, 12. November 2018. Abgerufen am 23. Dezember 2018.
cite-note-1818. ↑ JĂ€rnvĂ€gstunnlar i Helsingborg – IdĂ©studier (Memento vom 4. MĂ€rz 2016 im Internet Archive) (pdf)
cite-note-bb-1973-410-1919. ↑ Eisenbahntunnel HĂ€lsingborg–Helsingör. In: Die Bundesbahn, 6/1973, S. 410 f.
cite-note-2020. ↑ Helsingborgs Dagblad: Om företaget (Memento vom 27. Mai 2006 im Internet Archive)